Ostersteine

Ostersteine als Zeichen der Hoffnung

Steine können zu einem Zeichen der Hoffnung werden – und Menschen zusammenbringen, analog wie auch digital. Wie das geht, zeigt eine Mitmach-Aktion der Nordkirche zu Ostern, auf die ich aufmerksam machen und zu der ich einladen möchte.

Steine sind untrennbar mit der Ostergeschichte verbunden: Als die Jünger zum Grab Jesu eilen, um seinen Leichnam zu salben, ist der Stein weggerollt und das Grab leer. Der weggerollte Stein wird somit nicht nur ein Zeichen für das Leben, sondern auch ein Symbol für die Botschaft, dass die Liebe stärker ist als der Tod. Aus einem Zeichen der Ohnmacht wird ein Zeichen der Hoffnung.

Genau dieses Zeichen soll sich zu Ostern 2020 unter uns verbreiten – in Form bunt bemalter Steine. Die Osterbotschaft einfach zu verpacken, ist erst einmal gar nicht so einfach. Dabei kommt beim Bemalen eines Steins mehreres zusammen. Jede und jeder kann mitmachen und sich als Teil einer größeren Bewegung fühlen. Auch verbindet man sich mit anderen Menschen, indem man über die Steine miteinander ins Gespräch kommt und auf kunstvolle Weise Symbole oder Botschaften in die Welt bringt, die einem selbst etwas bedeuten. Und dann ist da noch die kindliche Freude, die Steine zu verstecken und darauf zu warten, dass jemand anders sie findet und sich darüber freut.

Ursprünglich kommt die Idee aus England, aber sie verbreitet sich nun auch bei uns in Deutschland und weltweit. Ich sehe darin eine wunderbare Möglichkeit, mit eigenen Hoffnungssteinen anderen Menschen einen Hoffnungsschimmer weiter zu geben. Eigentlich war der Gedanke, diese Steine dieses Jahr aus unseren Ostergottesdiensten mitzunehmen und auszulegen – an Bushaltestellen, vor Hauseingängen, auf der Straße. Nun fallen dieses Jahr die Ostergottesdienste aus. Aber die Osterbotschaft kann trotzdem ihren Weg zu den Menschen finden.

Wäre es nicht schön, wenn möglichst viele Menschen bei dieser besonderen Osteraktion teilnähmen? Bei der Gestaltung der Steine sind der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Helft mit, den Stein ins Rollen zu bringen. Wir brauchen gerade jetzt Licht und Hoffnung für uns und unsere Welt.
Bleibt alle behütet!
Pastor Martin Waltsgott

 

Hier gibt es Tipps zur Gestaltung und Verteilung

Was braucht’s?
Steine findest du am Wegrand, auf dem Land, in der Natur oder auch im Baumarkt (Buntkies) Farbe für die Steine: Du kannst Acrylfarbe benutzen, aber auch Nagellack oder wasserfeste Stifte (Eddings oder Lackstifte haben sich bewährt). Du kannst aber auch z.B. mit Tusche, Kreide oder Buntstift malen – nur achte dann auf eine gute Versiegelung!

Pinsel, wenn du Acrylfarbe oder Tusche verwendest

Versiegelung: Dafür eignen sich wasserfester durchsichtiger Klarlack zum Sprühen oder Aufpinseln, farbloser Nagellack oder Bootslack

Wie geht’s ?
Wenn du teilnehmen möchtest, dann braucht es zunächst die aufgeführten Materialien
Dann machst du dich an die Gestaltung:

  • Vorderseite des Steins: Gestaltung eines persönlichen Hoffnungszeichens (Bild, Symbol, Hoffnungswort ...)
  • Rückseite des Steins: FB: Ostersteine #stärkeralsdertod suchen, finden & weitergeben
  • Versiegelung nicht vergessen!
  • Die Steine werden dann draußen ausgelegt, um z.B. beim Spaziergang im Freien oder Einkaufen ein Hoffnungszeichen zu hinterlassen.
  • Bei Facebook und Instagram können alle ihren bemalten Stein posten oder auch eine eigene Fundgeschichte erzählen.
  • Das Bemalen der Steine beschränkt sich derzeit auf den familiären Bereich. Spaziergänge allein oder zu zweit sind weiterhin erlaubt und auch notwendig, damit einem zuhause  nicht die Decke auf den Kopf fällt.
  • Diese Aktion ist eine kreative Möglichkeit, die Botschaft von Ostern weiterzutragen und dabei Teil einer großen Gemeinschaft zu werden.

 

Viel Freude beim Mitmachen!